Werbung

Kardinal Marx fordert mehr Finanz-Transparenz

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Ingolstadt. Die katholische Kirche muss nach Ansicht des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, transparenter im Umgang mit ihren Finanzen werden. »Wir müssen hier neuen Schwung aufnehmen«, sagte der Münchner Erzbischof am Montag zum Auftakt der Frühjahrs-Vollversammlung aller katholischen Bischöfe in Deutschland in Ingolstadt. Marx räumte aber auch ein, dass ein solches Umdenken »kein Kinderspiel« sei: »Die katholische Kirche ist kein Konzern, und ich bin nicht der Vorstandsvorsitzende.« Die einzelnen Bistümer seien hier autonom. Dennoch brauche es mehr Kontrolle, Transparenz und Solidarität. Anlass für Marx’ Forderung ist der Anfang Februar bekanntgewordene Finanzskandal im gastgebenden Bistum Eichstätt. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Bistums soll mit einem Komplizen in den USA mit ungesicherten Krediten gehandelt haben. 60 Millionen US-Dollar sollen zwischen 2014 und 2016 aus den Kassen des Bistums Eichstätt in die USA geflossen sein. Im schlimmsten Fall droht der Verlust der gesamten Summe. Kardinal Marx bezog sich mit seiner Forderung auch auf das Erzbistum Hamburg, das aus finanziellen Gründen acht katholische Schulen schließen will. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen