Werbung

Rechte Manipulation

Bundestagswahlkampf sollte beeinflusst werden

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Frankfurt am Main. Rechtsextreme haben laut WDR, NDR und »Süddeutscher Zeitung« während des Bundestagswahlkampfs versucht, politische Diskussionen im Internet zu manipulieren. »Ihr Ziel war es, die aus ihrer Sicht ›schweigende Mehrheit‹ davon zu überzeugen, wählen zu gehen und ihr Kreuz bei der AfD zu machen«, berichtete die »Süddeutsche Zeitung«. Der Zeitung zufolge organisierten sich auf der rechten Plattform »Reconquista Germanica« (»Rückeroberung Deutschlands«) zeitweise bis zu 5000 Nutzer, um gezielt Themen und Begriffe zu setzen und politische Gegner einzuschüchtern.

Demnach habe es über Wochen immer wieder abgesprochene Aktionen auf Plattformen wie Twitter, Facebook und Youtube gegeben, um tägliche Attacken auf Wahlkampfvideos der Grünen, der Linkspartei, der SPD und der CDU zu organisieren, heißt es in dem Bericht. Autoren, Politiker und andere Youtuber seien beschimpft und gedemütigt worden. So schafften es die Aktivisten zum Beispiel, die Hashtags verräterduell und nichtmeinekanzlerin während des TV-Duells zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Herausforderer Martin Schulz (SPD) zu etablieren.

Zudem hätte die Gruppe bisweilen offenbar Verstärkung erhalten durch russische Bots. Ob diese Aktionen Einfluss gehabt haben auf das Ergebnis der Bundestagswahl lasse sich nicht nachweisen, heißt es in dem Bericht. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Verschenken Sie das »nd«

Klare Worte, Kritische Debatten und mutiger Journalismus von Links: Das »nd« wird Sie bewegen.

Jetzt verschenken oder sich selbst beschenken