»Wir waren eine große Familie«

Vera Friedländer über die Judenverfolgung der Nazis und die »Fabrikaktion« vor 75 Jahren

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 8.0 Min.

27. Februar 1943: Deutschlandweit stürmt die Gestapo Wohnhäuser und Betriebe, um die noch nicht deportierten deutschen Juden zu »Sammellagern« zu transportieren, von wo aus sie in die Vernichtungslager im deutsch-faschistisch okkupierten Osten transportiert werden sollen. In Berlin sind noch 15 000 Juden registriert. Am 2. März notiert Goebbels frustriert in sein Tagebuch: »Leider hat sich auch hier wieder herausgestellt, dass die besseren Kreise, insbesondere die Intellektuellen, unsere Judenpolitik nicht verstehen und sich zum Teil auf die Seite der Juden stellen. Infolgedessen ist unsere Aktion vorzeitig verraten worden, so dass uns eine Menge von Juden durch die Hände gewischt sind.« Der Propagandaminister droht: »Aber wir werden ihrer doch noch habhaft werden.«

Vera Friedländer kann sich an den 27. Februar vor 75 Jahren, ihren 15. Geburtstag, noch genau erinnern. Der Vater brachte abends von der Arbeit die Nachricht von Razzi...

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