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Hilflos gegen Waffenproduzenten?

Alexander Isele über die ehrenwerten Bemühungen des UN-Generalsekretärs

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Die Position des UN-Generalsekretär eine der bedeutendsten und verantwortungsvollsten der Welt, zumindest auf dem Papier. Antonio Guterres hat eine neue Initiative für weltweite Abrüstung angekündigt. Ein Blick in die Medien zeigt, wie machtlos der Posten ist. So gering sind die Erfolgsaussichten, dass die Nachricht fast nirgends überhaupt nur vermeldet wurde.

Guterres' Vorschlag ist aller Ehren Wert, die Realität sieht allerdings ganz anders aus, das UN-Ziel einer atomwaffenfreien Welt scheint so unerreichbar wie schon lange nicht mehr. Töten ist für viele Unternehmen und Staaten ein Geschäft, bei dem sie sehr gut verdienen. Solange mit Waffen Geld verdient werden kann, wird das Morden nicht enden. Abrüstung als integraler Bestandteil der Vereinten Nationen, wie es Guterres will, bleibt in der Kapitallogik ein zum Scheitern verurteilter Wunsch.

Guterres sollte versuchen, diesen Aspekt offenzulegen und die Profiteure von Mord und Totschlag aufzeigen. Eine Forderung nach einer internationalen Steuer auf Rüstungsgüter würde die waffenexportierenden Staaten bloßstellen. Denn wer sich dagegen ausspricht, würde die eigene Gewinnabsicht offenlegen. Krieg ist ein Geschäft, bei dem wenige durch den Tod vieler verdienen. Den Preis dafür so hoch wie möglich zu treiben, könnte das schmutzige Geschäft etwas eindämmen.

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