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Griechische Wirtschaft wächst wieder

  • Lesedauer: 2 Min.

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Athen. Griechenlands Wirtschaft wächst zum ersten Mal seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09, wie das griechische Statistikamt Elstat mitteilte. Mit einem Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 1,4 Prozent im Jahr 2017 bleibt die griechische Wirtschaft dennoch 0,2 Prozent hinter den Erwartungen von EU-Kommission und griechischem Finanzministerium zurück. Insbesondere im vierten Quartal 2017 wuchs das Bruttoinlandsprodukt nur noch um 0,1 Prozent im Vergleich zum vorangegangen Quartal. Dennoch erwarten beide für 2018 und 2019 ein Wirtschaftswachstum auf 2,5 Prozent. Das aktuelle Niveau der griechischen Wirtschaftsleistung liegt damit immer noch deutlich unter dem Niveau vor der Krise.

Seit 2010 erhält Griechenland Kredite in Milliardenhöhe und ist im Gegenzug dazu verpflichtet Privatisierungen, Reformen und harte Sparmaßnahmen insbesondere im Sozialsystem durchzusetzen. Die parallel dazu hochgeschnellte Arbeitslosigkeit ist zwar wieder auf 21 Prozent gesunken, aber immer noch auf hohem Niveau. Hinzu kommt, dass die neuen Jobs wesentlich auf Teilzeit-und Gelegenheitsarbeit basieren und das geringe Lohnniveau nur Steuern in geringem Umfang in die staatlichen Kassen spülen dürfte.

Dennoch hofft Ministerpräsident Alexis Tsipras darauf, dass sich Griechenland nach August 2018, wenn das aktuell laufende Kreditprogramm endet, wieder eigenständig Geld am Kapitalmarkt leihen kann. Nach Auffassung des Internationalen Währungsfonds sind dazu allerdings weitere Schritte nötig, um die nach wie vor riesige Schuldenlast zu mildern. Diskutiert werden niedrigere Zinsen oder eine zeitlich gestreckte Tilgung. Ein direkter Schuldenschnitt wird weiterhin von den europäischen Partnern abgelehnt. dpa/nd

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