Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Demokratiegefahr Antisemitismus

Experten fordern Beauftragte für alle Bundesländer

Potsdam. Zur Bekämpfung antijüdischer Einstellungen brauchen die Bundesländer nach Einschätzung von Experten eigene Antisemitismus-Beauftragte. Der Antisemitismus in der Gesellschaft sei der Gradmesser für die Demokratie, »und der steht im roten Bereich«, sagte die Geschäftsführerin der F.C.Flick-Stiftung, Susanne Krause-Hinrichs, am Freitag zum Abschluss eines Expertentreffens in Potsdam. Der rechtsextreme Antisemitismus dürfe nicht als »Problem von gestern« bagatellisiert werden, so Gideon Botsch vom Potsdamer Moses-Mendelssohn-Zentrum. Insbesondere die ostdeutschen Landesverbände der AfD seien »rechtsextrem dominiert«. Zur Bekämpfung des Antisemitismus müssten auch die Ausbildung von Lehrern verbessert und Programme für Schulen entwickelt werden.

Der Antisemitismus wachse derzeit deutschlandweit in vielen Bereichen »einschließlich der politischen Mitte«, betonte Reinhard Schramm, Vorsitzender der jüdischen Landesgemeinde Thüringen. Dies sei eine Gefahr für die Demokratie. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Lastschrift

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln