Werbung

Wachsen und Werden

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: 3 Min.

Nach einem milden Winter hat später Frost die Pflanzen überrascht. Bodenfrost bis in die Tiefe. Was voreilig ausgetrieben war, schien schon wieder tot - und hat sich doch gleichsam über Nacht wieder aufgerichtet. Das Frühlingswunder gibt auch den Menschen Kraft und Lust. Zu den winterharten Gewächsen soll Neues in den Boden. Schnapp dir den Spaten im Vertrauen auf Wachsen und Werden!

Frosteinbrüche sind immer wieder zu überstehen. Den Zei- tungen gehen Leser, dem Buchhandel Käufer verloren. »Sey dennoch unverzagt«, wie es im berühmten Gedicht von Paul Fleming heißt. Naive Zuversicht? Aber ging es je anders im Menschenleben? Du darfst dich nicht abfinden mit Niedergang und Ausweglosigkeit.

Autoren, Verleger, Buchhändler, zieht die grünen Gummi- stiefel an! Und, ihr Leser, wenn ihr aus dem Garten zurückkommt oder vom Frühlingsspaziergang, setzt euch nicht faul vor den Fernseher. Nehmt euch ein Buch! Auf den folgenden Seiten gibt es viele Anregungen dafür.

AUS DEM INHALT

  • Bücher aus dem Gastland Rumänen
  • Warum der Tuwine Galsan Tschinag die Stadt Leipzig seine »Mutter« nennt
  • Ostdeutsche Erfahrungen in Romanen von Jens Sparschuh, Julia Schoch und Torsten Schulz
  • Selbstbesinnung im mittleren Alter: die neuen Romane von Andreas Maier und Jan Böttcher
  • Neu ediert: Hermann Brochs Roman »Esch oder die Anarchie« und ein Comic über Erich Mühsam
  • Satirische Dystopie: der neue Roman von Helmut Krausser
  • Israel aus verschiedenen Perspektiven: Romane von Eshkol Nevo, Assaf Gavron und Alexander Ilitschewski
  • Zwischen Russland, Ukraine und Kaukasus: Wilfried Poßner, Serhij Zhadan und Aka Morchiladze
  • Von Kraft und Mut, metaphysischer Sinnsuche und Sinnenfreude: Bücher von Nicole Krauss, Kerana Angelova und Ameera Patel
  • Schräge Typen in Romanen von David Szalay, Michael Chabon und Eduardo Rabasa
  • Einzigartige Einblicke bieten ein Band mit Schriften von Paul Levi, Freund von Rosa Luxemburg, sowie die Korrespondenz von Hannah Arendt mit ihren Freundinnen
  • Domenico Losurdo klärt auf über die Gesellschaft des Spektakels, über Krise und Krieg
  • Keine Ruhe nach dem Sturm: Erinnerungen an die 68er-Revolte und Texte aus dieser Zeit
  • Rassistisch: Hitlers amerikanisches Vorbild
  • Zimtig-sanft und sinnlich sind die Erinnerungen der Brecht-Interpretin Gina Pietsch
  • Prominente Zeitzeugen über die Staatsmacht, die sich selbst abschaffte
  • Das Ghetto Isbiza war schlimmer als die Hölle
  • Breaking News: Wie uns die Medien regieren
  • Fast eine Revolution war der Pariser Mai ’68
  • Die Revolution der Besonnenen und die Republik der Träumer 1918/19
  • Ein Versöhner par excellence war der Freiheitskämpfer Nelson Mandela
  • Wundersames, Heiteres und immer wieder Überraschendes für Kinder

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser:innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede:n Interessierte:n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor:in, Redakteur:in, Techniker:in oder Verlagsmitarbeiter:in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung