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Temperaturen treiben Frösche auf die Straße

Potsdam. Der jüngste Temperaturanstieg treibt Frösche und Kröten aus ihren Winterquartieren. Regen verstärke diesen Effekt, warnte das Umweltministerium am Dienstag. Amphibien wie Kröten, Frösche, Molche und Unken wandern nach dem Verlassen ihrer Verstecke tage- und nächtelang zu ihren Laichgewässern und überqueren dabei viele Straßen. Autofahrer werden daher um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten, insbesondere in gewässerreichen Regionen. Die Naturwacht Brandenburg und ehrenamtliche Helfer bauen derzeit Krötenzäune an Straßen auf. Mindestens einmal am Tag werden Zäune und spezielle Fangeimer kontrolliert und eingesammelte Tiere dann über die Straße getragen. Amphibien seien vor allem in regnerischen Nächten, in der Dämmerung und bei Temperaturen von mehr als sechs Grad aktiv, hieß es. In gewässerreichen Regionen sei dann eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern in der Stunde empfehlenswert. Bei höheren Geschwindigkeiten würden die Tiere schon durch die Druckwelle an den Fahrzeugboden geschleudert und getötet. dpa/nd

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