Werbung

Spahn vereinbart Treffen mit Urheberin von Hartz-IV-Petition

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Der CDU-Politiker Jens Spahn will sich mit einer Hartz-IV-Empfängerin aus Karlsruhe treffen, die den neuen Gesundheitsminister per Internetpetition aufgerufen hatte, einen Monat von der Grundsicherung zu leben. Die beiden vereinbarten in einem Telefonat ein baldiges direktes Gespräch, wie ein Sprecher Spahns am Montag bestätigte. Ein genauer Termin steht demnach aber noch nicht fest. Spahn hatte mit der Aussage für Aufsehen gesorgt, Hartz IV bedeute nicht Armut, sondern sei die Antwort der Solidargemeinschaft auf Armut. Die 40-jährige Mutter eines zehnjährigen Sohnes forderte Spahn daraufhin auf, einen Monat von Hartz IV zu leben. Sie startete eine Internetpetition, der sich bis Montag nach Angaben des Portals change.org mehr als 150 000 Menschen anschlossen. »Insgesamt bleiben mir rund zehn Euro am Tag zum Leben für mich und meinen Sohn«, heißt es in dem Petitionstext der Karlsruherin. Sie habe sich über den persönlichen Anruf von Spahn sehr gefreut, erklärte die Karlsruherin am Montag. Nun sei sie gespannt, ob Spahn die Herausforderung, einen Monat von Hartz IV zu leben, wirklich annimmt. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen