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Dresden. Gutachter haben 2017 in 45 Fällen ärztliche Behandlungsfehler festgestellt. Das waren sieben weniger als im Jahr zuvor, wie die Landesärztekammer in Dresden vom Montag mitteilte. Sie beruft sich dabei auf den Jahresbericht ihrer Gutachterstelle für Arzthaftungsfragen. Dabei handelt es sich jedoch nur um die offiziell registrierten Fälle. »Jeder Behandlungsfehler ist ein Fehler zu viel«, sagte Kammerpräsident Erik Bodendieck. Die angesichts von rund 32 Millionen ambulanten und stationären Behandlungsfällen insgesamt geringe Anzahl sei ein Indiz für die verantwortungsvolle Tätigkeit der Ärzte, Schwestern und Pfleger - trotz extremer Arbeitsverdichtung in Praxen und Kliniken. 2017 gingen bei der Gutachterstelle insgesamt 356 Anträge wegen eines vermuteten Behandlungsfehlers ein (2016: 363); in 234 Fällen (233) wurden Begutachtungen ausgelöst. dpa/nd

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