Neue alte Heimat

Umweltschützer wollen auf dem australischen Festland ausgestorbene Tüpfelbeutelmarder wieder ansiedeln

  • Von Thomas Berger
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

In Australien ist er als Eastern Quoll bekannt, bei uns als Tüpfelbeutelmarder. Seit über 50 Jahren war das kleine Raubtier auf dem Festland des fünften Kontinents ausgestorben. Jetzt haben Umweltschützer die ersten 20 Tiere aus einer Aufzuchtstation auf Tasmanien im Booderee-Nationalpark von New South Wales in die Wildnis entlassen. 80 weitere sollen in den nächsten Jahren folgen.

Für die Aktivisten der Organisation Rewilding Australia, die das Projekt angeschoben haben, war die Bekanntgabe der Nachricht ein bewegender Augenblick. Die kleinen Jäger, die sich von Mäusen, Ratten und Insekten ernähren, waren einst großflächig entlang der gesamten Ostküste Down Unders beheimatet. Noch in den letzten zwei Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts lebten sie hier. Ein massiver Rückgang im Bestand war um 1900 zu verzeichnen, möglicherweise durch eine Seuche. Größere Raubtiere wie Fuchs und verwilderte Katzen taten das Übrige, diese Unterart des ...


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