• Politik
  • Kataloniens Regierungsbildung

Eine Radikalisierung ist zu befürchten

Katalonien-Experte Klaus-Jürgen Nagel über den festgefahrenen Konflikt zwischen Madrid und Barcelona

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Kataloniens Regierungsbildung ist weiter in der Schwebe, nachdem am Freitag Pablo Llarena, Richter des Obersten Verfassungsgerichtes unter anderem die Inhaftierung von Jordi Turull veranlasst hat, der am 24. März zum Regierungschef hätte gewählt werden sollen. Zuvor waren die Kandidaturen von Carles Puigdemont und Jordi Sànchez wegen Widerständen der spanische Justiz verworfen worden. Puigdemont wurde am Sonntag in Deutschland verhaftet. Wenn bis zum Fristablauf am 22. Mai die Regierungsbildung aus dem Unabhängigkeitslager noch gelingt, was wären die dringendsten Aufgaben? Eine erneute einseitige Unabhängigkeitserklärung dürfte sich ohne jeden Rückhalt aus Reihen der EU ja verbieten.

Wenn man analysiert, warum es im Oktober gescheitert ist, die Unabhängigkeit zu erreichen, stellt man fest, dass es für dieses Ziel zwar zeitweise eine Mehrheit in der katalanischen Bevölkerung gab, aber nur eine kleine Mehrheit. Ein weiterer Schwachpu...

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