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Selbstfahrende Busse auf dem Charité-Campus

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In Berlin haben am Montag die ersten zwei autonom fahrenden Busse den Fahrgastbetrieb aufgenommen. Die Elektro-Minibusse befahren in einer bis 2020 geplanten Pilotphase auf dem Campus Charité Mitte eine etwa 1,2 Kilometer lange Strecke mit neun Haltestellen, wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mitteilten. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt zwölf Stundenkilometer. Zwei weitere der selbstfahrenden Hightech-Minibusse sollen von Mitte April auf dem Charité-Campus Virchow-Klinikum in Wedding eingesetzt werden.

Die beiden Charité-Standorte eigneten sich für das Projekt mit dem Namen »Stimulate« besonders gut, da sie über ausreichend große Testfläche verfügen und vom öffentlichen Straßenland abgegrenzt sind, sagte BVG-Chefin Sigrid Nikutta. Mit ihren Gehwegen, Kreuzungen, Fußgängern, Radfahrern, Pkw, Lkw und Bussen bildeten sie den Berliner Verkehrsalltag im Kleinen ab. Um auf Nummer sicher zu gehen, werde im ersten Testjahr immer noch eine sogenannte Begleitperson an Bord sein, sagte Nikutta. Diese könne notfalls eingreifen, wenn die hochsensible Technik mit einer Verkehrssituation nicht zurechtkommt.

Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) betonte, Sicherheit gehe in Deutschland vor. »Wir erproben autonomes Fahren langsam und in kleinen Schritten«, sagte Schulze, deren Haus das insgesamt 4,1 Millionen Euro teure Projekt mit rund 3,2 Millionen Euro fördert. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sprach von einem perfekten »Vorzeigebeispiel«, Berlin zu einer der führenden »Smart Cities« zu machen. epd/nd Foto: nd/Ulli Winkler

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