Die vergessenen Nazi-Opfer von Aichach

Frauenforum will mit einem Denkmal an die Schicksale gefangener Frauen erinnern

  • Von Rudolf Stumberger
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Sie standen Jahrzehnte im Schatten des Vergessens und des Verdrängens: Die Frauen der Justizvollzugsanstalt Aichach, dem größten Frauengefängnis in Bayern, in der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis zur Befreiung 1945. Zeitweilig waren in der für 500 Insassen gebauten Anstalt bis zu 2000 Frauen untergebracht, darunter politische Gefangene wie die bekannte Augsburger Kommunistin Anna Pröll. In Aichach wurden auch sogenannte asoziale Frauen zwangssterilisiert und mehr als 350 Frauen in »Sicherheitsverwahrung« wurden nach Auschwitz in den Tod geschickt. Dass diese Schicksale nicht endgültig vergessen werden, darum kümmert sich das Frauenforum Aichach-Friedberg. Auf dessen Initiative hin hielt der Historiker Franz Josef Merkl kürzlich im Friedberger Rathaus einen Vortrag über »Frauen in der Strafanstalt Aichach 1933 bis 1945«.

»Viel zu lange wurde bei all den Bemühungen zur Aufarbeitung der Nazizeit den Frauen in der Strafanstal...

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