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  • Protest gegen Krieg und Aufrüstung

Die Ostermarschierer sind los

Auftakt der Proteste der Friedensbewegung am Morgen in Chemnitz / Kundgebungen am Wochenende in mehr als 90 Städten geplant

  • Lesedauer: 2 Min.

Berlin. Die traditionellen Ostermärsche haben am Karfreitag mit einer Kundgebung in Chemnitz begonnen. Unter dem Motto »Abrüsten statt aufrüsten« wollen die Demonstranten durch die Innenstadt ziehen. Bis Ostermontag sind in mehr als 90 Städten Kundgebungen geplant. Erwartet werden wie in den Vorjahren bereits am Freitag bundesweit einige tausend Teilnehmer, wie Kristian Golla vom Netzwerk Friedensinitiative sagte.

Am frühen Nachmittag findet in Gronau der Auftakt der nordrhein-westfälischen Ostermärsche statt. Die Demonstranten ziehen zur Urananreicherungsanlage, wo auch die Abschlusskundgebung stattfindet. Prominenteste Unterstützerin des Gronauer Ostermarsches ist in diesem Jahr die Musikerin Nina Hagen. In Stuttgart wollen Friedensaktivisten am Freitag gegen die Militärmesse ITEC demonstrieren, die dort im Mai stattfinden soll. Der eigentliche Ostermarsch durch die Stuttgarter Innenstadt ist für Samstag geplant.

In Dortmund findet am Nachmittag eine Gedenkveranstaltung am Mahnmal Bittermark statt. Die Stadt Dortmund als Veranstalter erinnert hier jedes Jahr an Karfreitag an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Um Ostern 1945 waren hier fast 300 Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Widerstandskämpfer getötet worden.

Am Samstag finden unter anderem Kundgebungen in Berlin und München statt, außerdem startet der Ostermarsch Rhein-Ruhr. Zum Abschluss wird an Ostermontag in Büchel für den Abzug der dort stationierten US-Atomwaffen demonstriert. Das Netzwerk Friedenskooperative erklärte, angesichts der aktuellen Krisen und Spannungen zwischen den Atommächten gingen wieder mehr Menschen zu Ostern auf die Straße. AFP/nd

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