Wolkige Zukunft

Wissenschaftler warnen davor, dass sich die Steuerung der Sonneneinstrahlung negativ auf die Artenvielfalt auswirken könnte

  • Von Ingrid Wenzl
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Über zwei Jahre sind bereits vergangen, seitdem die Staatengemeinschaft in Paris beschlossen hat, alles zu tun, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Gefolgt ist diesen Bekenntnissen bislang wenig, obwohl die Zeit rennt: Bis spätestens 2020 sollte nach Aussage der Wissenschaft weltweit der Peak des Treibhausgasausstoßes erreicht sein, ab dann sollten die Emissionen radikal abnehmen und noch vor 2050 gegen Null gehen.

Da aber weder Politik noch Industrie oder die Gesellschaft der sogenannten Industrieländer an dem Status quo ihres Lebensstils rütteln möchten, verwundert es nicht, dass die Forschung nach technischen Lösungen, dem sogenannten Geoengineering, auf Hochtouren läuft. Dabei unterscheidet man zwischen Methoden, der Atmosphäre Kohlendioxid (CO2) zu entziehen, dem sogenanntem Carbon Dioxide Removal (CDR), und anderen, mittels derer die Sonneneinstrahlung auf die Erde verringert werden soll (SRM). Besonders umstritten ist der An...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.