Werbung

Rüstungsexporte angeprangert

Ostermarschierer demonstrieren in mehr als 90 Städten für den Frieden

Berlin. Die traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung haben am Karfreitag mit Aktionen in sechs Bundesländern begonnen. Auftakt war eine Kundgebung in Chemnitz. »Wir fordern Abrüstung für das Leben und die Zukunft, für Klima und Umwelt«, sagte Reiner Braun, Co-Vorsitzender des International Peace Bureau, vor dem Rathaus. Er warnte vor einer Verdoppelung der Rüstungsausgaben und verlangte den Abzug der Bundeswehr aus »meist völkerrechtswidrigen Interventionskriegen«. Bis Ostermontag sind in mehr als 90 Städten Kundgebungen geplant.

Der Brandenburger Politiker Bernd Lachmann hat im Vorfeld der Märsche eine Initiative gestartet, um 2018 zum Jahr des Friedens zu machen. Er will regionale Friedensforen veranstalten, um u.a. den Zusammenhang von Pflegenotstand und Rüstungshaushalt zu verdeutlichen. nd Seiten 5 und 14

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!