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Diesen Freitag und Samstag wird die Hauptstadt noch etwas schmutziger bleiben, als sie es sonst schon ist. Denn die Berliner Stadtreinigung (BSR) soll nach Ankündigung der Gewerkschaft ver.di bestreikt werden. Es sei damit zu rechnen, dass Mülltonnen nicht geleert, Recyclinghöfe nicht geöffnet und auch die Straßen nicht gereinigt werden, so die Beschäftigtenvertreter. Nur am Freitag sind die Berliner Wasserbetriebe betroffen. Wasser wird zwar trotzdem aus dem Hahn kommen, aber weitergehende Dienstleistungen wie die Servicehotline dürften schwer zu erreichen sein.

Ver.di wolle damit nach zwei erfolglosen Verhandlungsrunden für die 2,4 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen ein deutliches Signal an die Arbeitgeberseite senden. Die Gewerkschaft fordert in der laufenden Tarifrunde Gehaltserhöhungen von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro monatlich. Außerdem werden die Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro sowie Regelungen zur Übernahme von Auszubildenden gefordert.

»Wir haben zielgerichtet Gespräche miteinander in den bisherigen zwei Tarifrunden geführt, dennoch wird nun das volle Programm an Arbeitsniederlegungen aufgefahren«, kritisiert Claudia Pfeiffer, Geschäftsführerin des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Berlin (KAV) die erneuten Streiks. Die Tarifforderungen seien insgesamt viel zu hoch. »Hinzu kommt, dass es in Zeiten einer fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt immer wichtiger wird, auch Fachkräfte zu erreichen, deswegen wäre es sinnvoll, die oberen Gehaltsstufen mehr in den Fokus der Verhandlungen zu nehmen«, so Pfeiffer weiter.

»Wer gutes Personal will, der muss dies auch durch ordentliche Tariferhöhungen deutlich machen«, entgegnet Ellen Naumann, ver.di-Fachbereichsleiterin Ver- und Entsorgung in Berlin und Brandenburg. Am 15. April sollen die Tarifverhandlungen fortgesetzt werden.

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