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Mal ganz schnell sehr erfolgreich

Schach mit Carlos Garcia Hernández

  • Von Carlos Garcia Hernández
  • Lesedauer: 2 Min.

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Elisabeth Pähtz (Erfurt; 33) hat erneut bewiesen, dass sie eine der weltstärksten Spielerinnen im Schnell- und Blitzschach ist. Gerade siegte sie bei der diesjährigen Rapid-Europameisterschaft der Frauen in Tbilisi (Georgien), und sie kam dort auch bei der Blitz-Europameisterschaft auf den zweiten Platz.

Diese exzellenten Ergebnisse reihen sich in einen Frauenschach-Lebenslauf ein, der in Deutschland bislang beispiellos ist. Mit neun Jahren wurde sie bei den U11-Mädchen erstmals Deutsche Meisterin, mit 14 Jahren dann 1999 erstmals Deutsche Meisterin der Frauen, die jüngste, die es bisher gab. Seitdem gehört sie bei den Frauen zur erweiterten Weltspitze. Ihr stärkster Förderer ist übrigens ihr Vater, der Erfurter Großmeister und Schachtrainer Thomas Pähtz (61). Er war, gleichplatziert mit Großmeister Raj Tischbierek (56), 1990 letzter DDR-Meister.

Nun kam die Internationale Meisterin Elisabeth Pähtz endlich auch zu ihrem ersten großen internationalen Einzeltitel. »Endlich haben wir eine Europameisterin!«, hatte Bundestrainer Dorian Rogozenco (44) in Tbilisi seinem Jubel freien Lauf gelassen. 8,0 aus 11 Punkten standen am Ende für Pähtz zu Buche, die sich dank der besseren Zweitwertung gegen vier punktgleiche Konkurrentinnen durchsetzen konnte. In der Reihenfolge waren das Anastasia Bodnaruk (Russland; 26), Anna Musitschuk (Ukraine; 28), Anna Ushenina (Ukraine; 32) und Alexandra Kosteniuk (Russland; 33). Die meisten der Damen kennen sich übrigens auch von den Damen-Schachgalas, die »neues deutschland« jahrelang veranstaltet hatte. In diesen Kreis gehört auch Valentina Gunina (Russland; 29), in Tbilisi Platz 16, auf die Pähtz in der 9. Runde traf.

Pähtz, Elisabeth (ELO: 2475) - Gunina, Valentina (2500) [A47 Damenindisch], Rapid-Europameisterschaft der Frauen 2018, Tbilisi (Georgien), 31.3.2018 (9. Runde)

1.d4 Sf6 2.Lf4 e6 3.e3 b6 4.Sf3 Lb7 5.Sbd2 Le7 6.h3 c5 7.Ld3 0-0 8.Lh2 d6 9.0-0 Sc6 10.c3 cxd4 11.exd4 Te8 12.Sc4 b5 13.Se3 Db6 14.De2 b4 15.Tad1 d5 16.c4 dxc4 17.Sxc4 Dd8 18.Sce5 Da5 [Diagramm I] 19.Lb5! Tec8 20.Sxf7 Kxf7 21.Sg5+ Kf8 22.Sxe6+ Kg8 23.d5 [Noch stärker: 23.Sxg7 Kxg7 24.Lxc6 Tc7 25.d5] 23...Sd8 24.Sxg7! Lf8 [24...Kxg7?? 25.Dxe7+ Sf7 26.Dxb7] 25.Sf5 [Hier tut sich ein kleiner Lichtblick für Gunina auf. 25.Se8 Sxe8 26.Lxe8 Lg7 27.Dg4 wäre für Pähtz besser gewesen] 25...Sf7 26.De6?! [26.Le5!] 26...Db6? [26...Dxb5 27.Dxf6=] 27.d6! [Pähtz damit nun wieder im Vorteil] 27...Se4? [Es ist schwer zu verstehen, warum Gunina hier nicht 27...Dxb5 spielt] 28.Lc4 Seg5 29.De2 Txc4 30.Dxc4 Te8 [Diagramm II] 31.d7! Te4 32.Db3 [32.Dc8!] 32...Te6 33.h4 Se4 34.d8D Sxd8 35.Txd8 Kf7 36.Sd4 Sc5 37.Txf8+ Ke7 [37...Kxf8? 38.Sxe6+] 38.Dh3 Tg6 39.Tf3 Lxf3 40.Dxf3 Tf6 41.Dd5 1-0

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