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Motiv für Amokfahrt in Münster unklar

Ermittler gehen von psychischen Auffälligkeiten des Angreifers aus

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Münster. Nach der Campingbusattacke von Münster sehen die Ermittler die Hintergründe der Tat in der Persönlichkeit des Angreifers. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte am Sonntag, es gebe »eine Menge Erkenntnisse«, dass der Fahrer des Busses psychische Auffälligkeiten hatte. Es werde aber weiter geprüft, ob es noch andere Hintergründe gegeben habe.

Medienberichten zufolge hatte der 48-jährige Angreifer, der am Samstag in Münster zwei Menschen tötete und sich dann erschoss, psychische Probleme. »Wir wissen jetzt, es war mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Einzeltäter, es war ein Deutscher, es war kein Flüchtling«, sagte Reul. »Wir wissen, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen islamistischen Hintergrund gab.«

Auch in Cottbus ist am Freitagabend ein 25-Jähriger mit einem Auto in eine Menschengruppe gefahren. Dabei wurden zwei Personen verletzt, teilte die Polizei mit. Der alkoholisierte Mann soll zuvor rechte Parolen gerufen haben. Agenturen/nd Seiten 4, 6 und 12

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