Werbung

Verschlüsselung

Lexikon der Bewegungssprache

  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Während einer Großrazzia nach den G20-Protesten waren sie auf einmal in aller Munde: Verschlüsselte Nachrichten. Mit diesen hatte sich die linke Szene im Vorfeld vor dem polizeilichen Hausbesuch gewarnt. Bei einer Verschlüsselung geht es darum, dass der eigentliche Text der Mail oder der Nachricht chiffriert wird und nur durch berechtigte Nutzer mit eigenem privaten Schlüssel geöffnet werden kann. Dies dient der Geheimhaltung der Kommunikation, Daten sollen gegenüber unbefugtem Zugriff geschützt werden. Das bekannteste Verschlüsselungsprogramm für Mails ist PGP. Auch für die Linke bietet Verschlüsselung die Möglichkeit, sicher(er) zu kommunizieren. Sinn sollte dabei nicht sein, sich in scheinbarer Klandestinität wohl zu fühlen und sich möglichst revolutionär vorzukommen, sondern mit Daten und Informationen behutsam umzugehen. Staatliche Repression richtet sich schließlich nicht nur gegen vermeintliche »Gewalttäter«. Verschlüsselung ist schlicht notwendiger politischer Selbstschutz im digitalen Zeitalter. Vollständige Datensicherheit kann es natürlich nicht geben, aber man muss es den staatlichen Verfolgungsorganen nicht leichter als nötig machen. Gleichzeitig sollten sich Aktivisten auch immer fragen, was über Mail oder Messenger wirklich kommuniziert werden muss. Was ist eigentlich aus der guten alten SMS-Kette oder Zettelchen auf Demos geworden? chw

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen