Werbung

Neuseeland will Ende der Ölförderung

Neuseeländische Regierung stellt keine neuen Genehmigungen zur küstennahen Öl- und Gasförderung aus

  • Lesedauer: 1 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Wellington. Die neuseeländische Regierung will ein Ende der küstennahen Öl- und Gasförderung. Es werde keine neuen Genehmigungen für Öl- oder Gasexploration vor den Küsten Neuseelands geben, kündigte Regierungschefin Jacinda Ardern am Donnerstag an. Bereits existierende Genehmigungen und Projekte seien nicht betroffen und bestehende Arbeitsplätze nicht gefährdet, betonte sie.

Es sei wichtig, die Entscheidung jetzt zu treffen, da diese aufgrund der langen Laufzeit der Genehmigungen erst in 30 Jahren Wirkungen zeigen werde. »Wir haben das richtige Gleichgewicht für Neuseeland gefunden - wir schützen die existierende Industrie und kommende Generationen vor dem Klimawandel«, sagte Ardern.

Umweltschützer feierten die Entscheidung. Der Öl- und Gassektor hingegen befürchtet Auswirkungen auf Neuseelands Energiesicherheit. Der Chef des neuseeländischen Verbandes für Ölförderung (Pepanz) bezeichnete die Entscheidung als »lose-lose« für Wirtschaft und Umwelt und warnte vor höheren Energiepreisen.

Derzeit gibt es 31 aktive Explorationsgenehmigungen in Neuseeland, 22 davon vor der Küste. Sie gelten teilweise bis 2030, gefördert kann weit darüber hinaus werden. Laut Pepanz trägt der Öl- und Gassektor umgerechnet etwa 1,5 Milliarden Euro zur Wirtschaft Neuseelands bei. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen