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Dieselkrise abgehakt

Kurt Stenger über den Konzernumbau bei Volkswagen

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: 1 Min.

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»Ein Verband von Schiffen statt eines Panzerkreuzers« - mit einem Vergleich aus der Militärwelt versuchte der neue VW-Chef Herbert Diess, den groß angelegten Konzernumbau anschaulich zu machen. Das sollte wohl signalisieren, dass Europas größtes Autounternehmen wieder voll kämpferisch unterwegs ist und sich nicht länger wegen der Dieselmanipulationen in Demut übt. Der Skandal ist abgearbeitet, jetzt will man ganz flexibel und schnell überall dort aufkreuzen, wo Konkurrenzschlachten auf den zunehmend stürmischen Weltmeeren der Autoindustrie toben.

In Wolfsburg will man nichts mehr davon wissen, dass für Stadtbewohner wie für Dieselautofahrer die Folgen der Betrügereien noch lange nicht bewältigt sind. Ohnehin gehen die Manipulationen bei Stickoxid- und CO2-Emissionswerten - nicht nur bei VW - weiter. Mehr Selbstkritik und Lernfähigkeit würde man sich wünschen, doch mit dem Abgang des Krisenretters Matthias Müller ist dies ganz offiziell ad acta gelegt.

Nun richtet man den Blick nur nach vorn. Es geht darum, schlagkräftiger zu werden und die äußerst dürftige Profitmarge des schwerfälligen, von starker Mitbestimmung und Mitsprache der niedersächsischen Landesregierung gebremsten Konglomerats aufzupeppen. Das klingt nicht danach, dass man sich die Fehler noch zu Herzen nimmt. Dieselkrise? Abgehakt!

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