Werbung

Geisel hält am 1. Mai an Deeskalationstaktik fest

Innensenator Andreas Geisel (SPD) setzt bei den Demonstrationen zum 1. Mai wieder ganz auf Deeskalation seitens der Polizei. Deshalb führe die erneute Nicht-Anmeldung der »Revolutionären 1. Mai-Demonstration« nicht automatisch zu deren Verbot, sagte Geisel der »Berliner Morgenpost«. Zudem werde er der Polizei nicht vorschreiben, wann sie gegen verbotene Fahnen von Terrororganisationen wie der PKK einschreite, sagte der Innensenator. »Wie im letzten Jahr müssen wir das Grundrecht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit gegen eine Ordnungswidrigkeit abwägen. Eine Nicht-Anmeldung kann also nicht zwangsläufig dazu führen, dass eine Demonstration nicht stattfindet«, sagte der SPD-Politiker. Fahnen von Terrororganisationen zu zeigen, sei verboten, so Geisel. »Die Polizei wird gegen PKK-Fahnen vorgehen. Aber ich schreibe der Polizei nicht vor, wann und an welcher Stelle sie vorgeht.« dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!