Werbung

HOWOGE soll 29 neue Schulen bauen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Rot-Rot-Grün macht die Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE zum Akteur der Schulbauoffensive. Eine entsprechende Vorlage von Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) wurde am Dienstag in der Senatssitzung gebilligt. »Uns geht es darum, die HOWOGE einzubinden, um die Kapazitäten zu erhöhen«, erklärte Kollatz-Ahnen auf einer Pressekonferenz im Roten Rathaus. Die Kapazitätssteigerungen sind notwendig, damit der Senat seine Ziele beim Schulneubau und den anstehenden Sanierungen erreichen kann: Insgesamt 5,5 Milliarden Euro sollen für Neubau, Sanierung und den baulichen Unterhalt von Schulen in den nächsten zehn Jahren fließen. Neben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der BIM für die Berufsschulen und den Bezirken dürfte die HOWOGE bald der vierte Akteur in der Investitionsoffensive werden.

»Die HOWOGE wird 29 Neubauschulen übernehmen und zehn Großsanierungen«, sagte die Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft, Stefanie Frensch. Insbesondere Integrierte Sekundarschulen und Gymnasien sollen von der HOWOGE gebaut werden, die dafür auch Generalunternehmer engagieren kann. Zwischen 30 und 40 Millionen Euro kosten die neuen Schulen. Große Gewinne erwartet die HOWOGE nicht. »Es geht hier nicht um Renditemaximierung«, sagte Frensch. Es gehe für das Unternehmen vielmehr um Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.

An der Konstruktion, über die HOWOGE Kredite für den Schulbau aufzunehmen, gibt es Kritik. Der Steuerzahlerbund warnt vor einem Unterlaufen der Schuldenbremse. Die Initiative Gemeingut in BürgerInnenhand prangert eine Privatisierung der Schulen an.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen