Werbung

Grünen-Chef fordert Einführung von Plastik-Steuer

Habeck will »raus aus der Wegwerf-Plastikgesellschaft« / Auch EU-Kommissar Oettinger unterstützt Forderung

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der Grünen-Chef Robert Habeck
Der Grünen-Chef Robert Habeck

Berlin. Grünen-Chef Robert Habeck will die Nutzung von Kunststoffprodukten steuerlich ahnden. »Wir brauchen eine EU-weite Plastiksteuer auf Wegwerfprodukte«, sagte der 48-Jährige der Zeitung »Die Welt« vom Montag. So lasse sich eine »Lenkungswirkung« erreichen.

Habeck, der in Schleswig-Holstein in einer Jamaika-Koalition mit CDU und FDP regiert, beruft sich auf eine aktuelle Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) über die »Steuerliche Subventionierung von Kunststoffen«, die die Grünen-Bundestagsfraktion in Auftrag gegeben hatte. Habeck sagte: »So fördert der Staat die Plastikflut mit mindestens 780 Millionen Euro jährlich und macht die Produktion von Plastikprodukten damit noch billiger. Das ist absurd.« Der Grünen-Chef will »raus aus der Wegwerf-Plastikgesellschaft«

Es könne nicht sein, dass Erdöl, das für die Produktion von Kunststoffen verwendet werde, anders als Öl für Kraftstoffe steuerlich bevorzugt werde, sagte der Umweltminister aus Schleswig-Holstein. »Diese Plastiksubvention gehört abgeschafft«, forderte Habeck.

Auch EU-Kommissar Günther Oettinger hatte unlängst eine Plastiksteuer gefordert. Habeck bezeichnete dies als »interessanten Ansatz« und forderte: »Die Bundesregierung sollte Oettinger dabei unterstützen.« AFP/nd

ndLive 2018

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Eintritt frei.

Wir feiern ndLive!

Bands, Politik, Literatur und Spaß für Kinder.

Das Programm