Werbung

Vom Fluch befreien

Zeitung im Wettbewerb

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Zur Stärkung der Zeitung als journalistisches Medium haben Verleger die Politik zu einem raschen Abbau von Wettbewerbsnachteilen aufgefordert. So brauche es etwa Erleichterungen für Zusteller, teilten die Zeitungsverlegerverbände von Bayern und Baden-Württemberg am Montag in Sonthofen im Allgäu mit. Wegen der Kosten durch den Mindestlohn sehen viele den Zeitungsvertrieb bedroht und eine flächendeckende Auslieferung der Zeitungen in Gefahr. Eine Lösung könne es sein, die Zustellung als haushaltsnahe Dienstleistung einzustufen und die 450-Euro-Grenze für Minijobs anzuheben.

Den Zeitungsverlegern machen seit Jahren sinkende Auflagen zu schaffen. Bundesweit lag der Rückgang 2017 bei 3,9 Prozent im Vergleich zur Auflage von 2016. Die Verbandsvorsitzenden Andreas Scherer (Bayern) und Valdo Lehari jr. (Baden-Württemberg) riefen zudem die EU-Politik auf, das »unfaire Treiben« von Internetriesen wie Google und Facebook zu beenden. Dazu müsse etwa das EU-Parlament ein europäisches Urheberrecht verabschieden, sagte Scherer als Vorsitzender des Verbandes Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV). »Die Unkultur des Kostenlosen ist unser Fluch«, betonte Lehari jr. als Vorsitzender des Verbandes Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV). Die Verbandschefs kritisierten auf ihrer gemeinsamen Jahrestagung, dass die digitalen Plattformen im Internet sich bisher weigerten, für die Nutzung fremder und wertvoller Verlagsinhalte Geld zu bezahlen. Schon seit Jahren machen die Verlage Druck auf die Politik, ihre Lage zu verbessern. Sie argumentieren damit, dass Zeitungen mit viel Aufwand und Geld regionale journalistische Inhalte produzieren. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen