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Mansfeld-Südharz hat den bundesweit größten Bevölkerungsschwund

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Sangerhausen. Der Landkreis Mansfeld-Südharz im Süden Sachsen-Anhalts hat in den letzten Jahren so viele Einwohner verloren wie keine andere Region in Deutschland. Die Bevölkerung des Kreises schrumpfte zwischen 2010 und 2016 um 6,2 Prozent, wie aus am Dienstag veröffentlichten Daten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Bonn hervorgeht. Auch Anhalt-Bitterfeld gehörte demnach mit einem Minus von 5,9 Prozent zu den am stärksten schrumpfenden Kreisen. Die Auswertung des Instituts zeigt, dass bundesweit die kreisfreien Großstädte wachsen, zwischen 2010 und 2016 um 5,9 Prozent. Rund die Hälfte der ländlichen Kreise sei ebenfalls gewachsen. Einige besonders dünn besiedelte Landkreise abseits der Zentren müssten sich mit einer Schrumpfung auseinandersetzen. Damit gehe in diesen Regionen oft ein hoher Altersdurchschnitt der Bevölkerung einher. Im Landkreis Mansfeld-Südharz etwa liege das Durchschnittsalter bei 49,3 Jahren, in Wittenberg bei 48,9 Jahren. In Mansfeld-Südharz sei nur jeder zehnte Einwohner jünger als 18 Jahre, jeder vierte sei mindestens 65 Jahre alt. Bundesweit lag der Altersdurchschnitt im Jahr 2016 bei 43,9 Jahren. dpa/nd

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