Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Das Ende dreijähriger Provisorien

Rund um den Jahrestag des großen Erdbebens am 25. April steht der Wiederaufbau in Nepal kurz vor dem Abschluss

  • Von Thomas Berger, Ramechhap
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Mühsam windet sich der Jeep die schmale Bergstraße hinauf. Immer weiter bergauf, eine deutliche Staubwolke hinter sich herziehend. Die letzte Etappe der Reise von Kathmandu muss über unbefestigten Untergrund erfolgen. Auf der normalen Route herrscht Stau, der bereits aus der Ferne zu sehen gewesen war. Deswegen der Schleichweg, den der ortskundige Begleiter, im Zielort aufgewachsen, genau kennt. Die Landschaft in dieser Gegend ist besonders karg. Eben noch, unten am Flussbett des Tamakoshi, strömte das Wasser. Inzwischen, am Berghang rund 600 Höhenmeter aufwärtsgewunden, wird aber ersichtlich, dass Wasser hier eigentlich Mangelware ist. Die Wolken entladen ihre Niederschlagslast jenseits der nächsten großen Höhenzüge. Dennoch mühen sich Bauern, dem staubtrockenen Boden ein paar Ernteerträge abzuringen. Mais, Buchweizen und Raps sind die Kulturen, die unter den denkbar schwierigen Bedingungen noch gedeihen können. Ein Paar pflügt sein F...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.