Anouk Meyer 25.04.2007 /

Ein ausgefeiltes Kunstortkonzept

Galerie Meisterschüler in der Friedrichstraße vereint Ausstellung, Café und Atelier

Purismus, Strenge und eine gewisse Sterilität sind Kennzeichen der meisten Galerien - und erzeugen bei vielen Menschen Schwellenangst. Ganz anders die Galerie Meisterschüler in der Friedrichstraße 50, nahe dem Checkpoint Charlie. Hier laden draußen und drinnen kleine Tische zum Verweilen ein, den riesigen Raum dominiert ein langgezogener Tresen, an dem es Kaffee, Kuchen und Wein gibt. Gegenüber arbeitet eine junge Künstlerin konzentriert an ihrer Leinwand. Und überall Bilder - an den Wänden, an Pfeilern, stehend hintereinander gestapelt. »Ich wollte ein ganz neues Konzept ausprobieren«, erzählt Carol Thiele, die im August 2005 das Wagnis einer eigenen Galerie auf sich nahm. Wagnis deshalb, da es in Berlin ja schon reichlich Galerien gibt - nur eben keine solche. Die 41-Jährige, die vorher in der Werbebranche gearbeitet hat, will vor allem die Mittelschicht als Zielgruppe gewinnen, also Leute, die keine 20 000 Euro für ein Bild ausgeben, aber trotzdem ein Original wollen und keine bedruckte Leinwand aus dem Möbelhaus.

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