Werbung

Der ETA-Kampf

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Wichtige Daten des Kampfs der ETA für die baskische Unabhängigkeit:

1959: Während der Diktatur von General Francisco Franco wird die ETA (Euskadi Ta Askatasuna, Baskenland und Freiheit) am 31. Juli von einer Gruppe linksnationalistischer baskischer Studenten gegründet.

1968: Die ETA bekennt sich erstmals zu einem Anschlag: Am 7. Juni wird der Polizeichef von San Sebastián erschossen.

1973: Francos möglicher Nachfolger, Admiral Luis Carrero Blanco, wird bei einem Bombenanschlag im Zentrum von Madrid getötet. Sein Wagen wird durch die Wucht der Detonation dutzende Meter durch die Luft geschleudert.

1977: Die spanische Regierung erlässt eine Generalamnestie für politische Gefangene, einschließlich der ETA, zwei Jahre nach Francos Tod.

1978: Die ETA-nahe Partei Herri Batasuna wird gegründet.

1979: Das Baskenland erhält einen eingeschränkten Autonomiestatus.

1983: Die paramilitärischen Todesschwadronen der GAL treten in Erscheinung, eine verdeckt operierende Antiterror-Einheit, die später mit dem spanischen Innenministerium in Verbindung gebracht wird. Ihr wird angelastet, bis 1987 mit mehreren Kommandos 28 baskische Aktivisten ermordet zu haben.

1987: Beim bislang blutigsten ETA-Attentat werden am 19. Juni in einem Einkaufszentrum in Barcelona 21 Menschen durch eine Autobombe getötet.

1989: Nach weiteren Attentaten bricht die spanische Regierung die ersten Friedensverhandlungen ab.

1997: Die Entführung und Ermordung des konservativen Stadtrats Miguel Angel Blanco durch einen Genickschuss empört im Juli die spanische Bevölkerung. Hunderttausende Menschen gehen aus Protest gegen die Gewalt der ETA auf die Straßen.

1998: Die ETA ruft einen einseitigen unbegrenzten Waffenstillstand aus. Nach dem Scheitern der Verhandlungen mit der Regierung kündigt sie ihn im Dezember 1999 auf.

2003: Die Herri-Batasuna-Nachfolgepartei Batasuna wird verboten.

2006: Die ETA verkündet einen »ständigen Waffenstillstand«. Neue Verhandlungen mit der Regierung sind im Gange. Im Dezember setzt ein Bombenanschlag mit zwei Toten am Madrider Flughafen dem Waffenstillstand faktisch ein Ende.

2008: ETA-Chef Miguel de Garikoitz Aspiazu Rubina alias Txeroki wird in Südfrankreich festgenommen. Später werden sechs weitere ETA-Führungsmitglieder gefasst.

2009: Zwei Polizisten sterben bei der Explosion einer unter ihrem Fahrzeug angebrachten Bombe auf der Urlaubsinsel Mallorca.

2011: Die Untergrundorganisation erklärt einen »dauerhaften« Waffenstillstand, der »durch die internationale Gemeinschaft überprüfbar« sein soll.

2017: Die ETA erklärt, fast 60 Jahre nach ihrer Gründung ihre Waffen vollständig abzugeben. Über Vermittler wird am 8. April eine Liste mit Waffenverstecken in Frankreich übergeben, in denen knapp 3,5 Tonnen Waffen, Sprengstoff und Material zur Herstellung von Sprengsätzen gefunden werden.

2018: Kurz vor ihrer Auflösung übergibt die ETA mehrere Kisten mit Waffen und Munition an die französischen Behörden.

2. Mai: Die baskische Untergrundorganisation gibt ihre Auflösung bekannt. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen