Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

80 Jahre alte Lokomotiven unter Dampf gesetzt

Eisenbahnmuseum in Wittenberge veranstaltete die ersten Dampftage des Jahres

Wittenberge. Hunderte Besucher kamen am Wochenende auf das Museumsgelände des historischen Lokschuppens von Wittenberge in der Prignitz. Mehrere rund 80 Jahre alte und klassisch schwarz-rot gepinselte Lokomotiven wurden unter Dampf gesetzt. Es waren die ersten »Dampftage« dieses Jahres. Am Sonnabend und am Sonntag standen neben den restaurierten Dampflokomotiven auch Diesel- und Kleindieselloks, alte Wagen sowie Draisinen des bundesweit einzigartigen Eisenbahnmuseums zur Schau.

Mit gleich fünf Dampfloks der Baureihe 50, erbaut in der Nazizeit zwischen 1939 und 1942 in Deutschland, habe das Museum ein Alleinstellungsmerkmal, sagte Dennis Kathke vom Vorstand des Betreibervereins. Der 1994 im sachsen-anhaltischen Salzwedel gegründete Verein Dampflokfreunde war 2012 mit seinem gesamten rollenden Material nach Wittenberge auf das denkmalgeschützte Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes umgezogen.

Die Stadt hatte 2010 das heruntergekommene Areal erworben und für knapp drei Millionen Euro erneuern lassen. Dazu hatte es Fördermittel vom Bund, vom Land Brandenburg und von der EU gegeben. Neben dem historischen Lokschuppen aus dem 19. Jahrhundert mit 16 Ständen und Drehscheibe stehen dem ehrenamtlich bewirtschafteten Museum etwa 2,5 Kilometer Gleisstrecken zur Verfügung. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Lastschrift

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln