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Alles dreht sich im Kreis

Sie ist Mythos, sie verbindet alles und jeden in der Stadt, ohne sie wäre Berlin immer noch nur der Zusammenschluss einiger dröger Dörfer. Die Ringbahn ist das Nervenzentrum Berlins. Ein jeder fürchtet sich davor, in der Nacht betrunken in einer S42 oder S41 einzuschlafen. Ein Albtraum goes around and around. 27 Stationen auf 37 Kilometern Länge. Eine Stunde dauert die Umrundung, wenn man den Absprung schafft.

Die beiden Künstler Ama Split und Riky Kiwy haben sich für den Fotoband »Hundekopf« auf die Rundreise begeben. Angeblich würden die Berliner die Strecke so nennen, weil sie aussieht wie der Umriss eines Hundekopfes, was eindeutig ausgedacht ist. An jeder Station sind sie ausgestiegen, ausgerüstet mit einer analogen Kamera und einem 36er Farbfilm pro Station. Für jede Haltestelle nahmen sie sich ein paar Stunden Zeit, erkundeten die Umgebung. Jede Station besuchten sie nur einmal und kamen nicht noch mal zurück. Insgesamt dauerte das Ringbahnprojekt anderthalb Monate im Frühjahr 2017. Entstanden sind Aufnahmen, die eher Schnappschüssen gleichen und so antiästhetisch aufgenommen sind, dass sie jedem Berliner ein Gefühl von Zuhause vermitteln. cod Foto: © Ama Split and Riky Kiwy

Hundekopf. The Berlin Ringbahn, Ama Split&Riky Kiwy, Hatje und Cantz, geb., 128 S., 170 Fotos, 20€

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