• Politik
  • Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann

Eine schrecklich kriegerische Familie

20 Milliarden Euro erwirtschaftet die deutsche Rüstungsindustrie jährlich im Geschäft mit den Auslandseinsätzen

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Er hat eine Familie, er hat einen Auftrag, er hat ein Recht auf Schutz - Er hat uns«, wirbt Krauss-Maffei Wegmann, kurz KMW, in Anzeigen für seinen Radpanzer »Dingo«. »Er« ist ein Bundeswehrsoldat, der in einer Wüste vor einem »Dingo« posiert. KMW hat laut Firmenangaben bereits über 800 »Dingos« in sechs Länder verkauft. Stückpreis: bis zu mehr als eine Million Euro.

Das traditionsreiche Rüstungsunternehmen aus München gehört zu den Nutznießern der vermehrten Auslandseinsätze, in die Streitkräfte der EU seit zwei Jahrzehnten geschickt werden. Um die Soldaten in den »asymmetrischen« Auseinandersetzungen zu schützen, schaffen die Armeen hochgerüstete und daher besonders kostspielige Fahrzeuge an. Der klassische Lkw, der sich kaum von der zivilen Version unterschied, hat in der Truppe ausgedient.

KMW gilt bei den Truppenfahrzeugen als Marktführer in Europa. Ein Bestseller ist der »Boxer«. Seit dem Jahr 2011 ist er in Afghanista...

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Das Blättchen Heft 19/18