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Blick in den Abgrund

Israel und Iran streiten über Luftangriffe / Merkel warnt vor Vertrauensverlust

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Berlin. Der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit Iran und die Gefechte zwischen Iran und Israel auf syrischem Territorium schüren die Angst vor einer weiteren militärischen Eskalation im Mittleren Osten. Nach den Angriffen auf iranische militärische Stellungen in der Nacht zu Donnerstag in Syrien warf Teheran Israel am Freitag vor, unter fadenscheinigen Vorwänden zu agieren. Die Begründung für die israelischen Luftangriffe sei »erfunden«, erklärte das iranische Außenministerium. Der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman hingegen forderte den syrischen Staatschef Baschar al-Assad am Freitag auf, »die Iraner aus Syrien rauszuschmeißen«.

Angesichts der Konfrontation warnten die Vereinten Nationen vor einer weiteren Eskalation. UN-Generalsekretär Antonio Guterres erklärte, jegliche Provokationen müssten vermieden werden, »um einen neuen Flächenbrand in einer bereits jetzt in schreckliche Konflikte verwickelten Region zu verhindern«. Der UN-Sicherheitsrat müsse die Lage wachsam verfolgen und seinen Verpflichtungen nach der UN-Charta nachkommen.

Nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Aufkündigung des Atom-Deals international schweren Schaden angerichtet. Auf dem Katholikentag in Münster sagte Merkel am Freitag, US-Präsident Donald Trumps Handeln »verletzt das Vertrauen in die internationale Ordnung«. Nach einem Telefonat Merkels mit Russlands Staatschef Wladimir Putin bekräftigten beide ihren Willen, am Iran-Abkommen festzuhalten.

Derweil schlugen sich die Spannungen schon auf den Ölpreis nieder. Der stieg am Freitagmorgen auf über 77 US-Dollar pro Barrel. Die hiesige Wirtschaft sorgt sich um ihre seit dem Atomabkommen 2015 wieder florierenden Geschäfte. nd Seite 4 und 8

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