»Der Motor fängt an, leicht zu stottern«

Ökonom Gustav Horn warnt vor außenwirtschaftlichen Risiken für die hiesige Konjunktur

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
So manch eine deutsche Nobelkarosse muss vielleicht länger stehen bleiben, bis sie ins Ausland verkauft wird, wenn sich die handelspolitischen Spannungen weiter verschärfen.

Die Berechnungen des Arbeitskreises Steuerschätzungen haben vergangene Woche ergeben, dass der Fiskus auf Grund der guten Konjunktur bis 2022 mit zusätzlichen Steuereinnahmen von 63,3 Milliarden Euro rechnen kann. Wie lange kann man noch mit solchen Erfolgsmeldungen rechnen?

So lange die Konjunktur hält. Doch ihr Motor fängt an, leicht zu stottern. Die Stimmungsindikatoren sind bei weitem nicht mehr so gut wie vor einem Jahr. Auch an der Börse hat es bereits kräftig geruckelt. Dies sind alles Warnzeichen. Und wenn das Wachstum vielleicht bald nicht mehr so stark ist, dann sprudeln auch die Steuereinnahmen nicht mehr so reichlich.

Das Wirtschaftsministerium hat vermeldet, dass die Auftragseingänge im ersten Quartal dieses Jahres gegenüber dem Vorquartal um 2,1 Prozent zurückgegangen sind. Ist dies ein solches erstes Warnsignal oder nur eine Momentaufnahme?

Dies ist zunächst nur eine Momentaufnahme, aber natürlich eine neg...

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