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Mit Medizinforschung an die Spitze

Externe Expertenkommission soll Wachstumschancen und Synergieeffekte für die Gesundheitsbranche ermitteln

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: 2 Min.

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Der rot-rot-grüne Senat will die Krankenversorgung für Patientinnen und Patienten in der Hauptstadtregion verbessern und die Gesundheitsbranche stärken. Aus diesem Grund haben der Regierende Bürgermeister Michael Müller und Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (beide SPD) die Zukunftskommission »Gesundheitsstadt Berlin 2030« ins Leben gerufen.

Am Mittwoch stellten die beiden Sozialdemokraten zusammen mit dem Leiter des elfköpfigen Expertengremiums, dem Gesundheitsexperten und SPD-Politiker Karl Lauterbach, die zentralen Anliegen der neuen Kommission im Roten Rathaus vor.

»Wir wollen Berlin bis 2030 zur europäischen Top-Adresse in der medizinischen Forschung und Versorgung machen«, sagte Müller. Mit der Charité und Vivantes verfüge Berlin über das größte Universitätsklinikum und den größten kommunalen Krankenhauskonzern in Deutschland. Hinzu komme ein Gefüge aus wissenschaftlichen Einrichtungen und innovativen Gesundheitsunternehmen, erläuterte der Regierende. »Die daraus erwachsenden Möglichkeiten werden wir gezielt weiterentwickeln, um den Menschen in unserer Stadt auch künftig die bestmögliche medizinische Versorgung anzubieten«, so Müller.

Mit rund 370 000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 25 Milliarden Euro ist die Gesundheitswirtschaft die größte Branche in der Hauptstadtregion. Die Mitglieder der Expertenkommission kommen aus der medizinischen Forschung und der Pflegebranche. Auch Hochschulprofessoren und Krankenkassenfachleute aus dem gesamten Bundesgebiet sind Teil des Gremiums.

Das Team soll ermitteln, welche Wachstumspotenziale es für die Gesundheitsbranche gibt und wie diese ausgeschöpft werden können. Zudem soll eruiert werden, wie die verschiedenen Angebote in den Bereichen medizinische Versorgung und Forschung vernetzt werden können.

»Eines der Hauptanliegen der Zukunftskommission ist es, europäische Spitzenmedizin für alle Berlinerinnen und Berliner in den Bezirken zugänglich zu machen«, sagte Kommissionschef Lauterbach. An keinem deutschen Standort seien die Potenziale größer, um dieser Anforderung gerecht zu werden, sagte der Gesundheitsfachmann.

Die Kommission soll ab Juni ihre Arbeit aufnehmen und strukturelle Vorschläge benennen, wie die vorhandenen Potenziale der Berliner Krankenhäuser in öffentlicher Trägerschaft genutzt und für die Zukunft ausgebaut werden können. Die ersten Ergebnisse sollen Anfang 2019 präsentiert werden.

»Die hochkarätig besetzte Zukunftskommission bietet eine einmalige Chance mit fachkundigem Blick von außen die Potenziale Berlins zu nutzen«, sagte Gesundheitssenatorin Kolat. Sie freue sich schon auf die Ergebnisse.

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