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Skandale im Selbstfahrmodus

Stephan Fischer zu schlechter Luft und Brüsseler Ohrfeigen

  • Von Stephan Fischer
  • Lesedauer: 2 Min.

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Werbespots für Autos haben oft ein paar Gemeinsamkeiten: Die beworbenen Produkte sind fast immer allein zu sehen. Und man sieht fast nie den Auspuff. Beides ist eine nahezu groteske Umkehrung der Wirklichkeit: Autos sind meistens viele, stehen fast immer, oft auch noch im Stau. Und sie machen nun einmal Dreck.

Das Auto ist für viele, auch angesichts eines in weiten Teilen der Republik völlig unzureichenden Nahverkehrs, weiterhin unverzichtbar. Umso schlimmer, dass die Autoindustrie ihre Produkte weiter als Fetische verkaufen möchte und nicht als Gebrauchsgegenstände. Aus Sicht der Industrie durchaus verständlich: Emotion und Abgasgrenzwert - Letzteres stört doch Ersteres nur. Die ständigen Rückrufe vieler Hersteller, die immer nur das zugeben, was ohnehin offensichtlich ist, zeigen, dass vonseiten der Autohersteller nichts, aber auch gar nichts zu erwarten ist, was irgendwie mit Appellen an die und Begriffen von Moral zu tun hat.

Für die gesellschaftliche Einhegung ausschließlich profitgetriebener Akteure ist die Politik zuständig. Und deren Akteure geben ein klägliches Bild ab. Auch wenn man den ehemaligen Verkehrsminister Dobrindt mal ganz beiseitelässt. Wohlmeinend könnte man Angela Merkel Blindflug unterstellen, wenn ihr nach der Brüsseler Klageankündigung nur ein »Weiter so« einfällt. Man könnte aber auch meinen, dass ihr Navi fremdprogrammiert ist. Nach autonomem Regieren sieht das nicht aus.

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