Mit Feuer und Schwert

Ein uraltes Phänomen: Rechte Parteienkritik und Untergangsszenarien

  • Von Manfred Weißbecker
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Kaum waren in der Mitte des 19. Jahrhunderts politische Parteien auf der Bühne des Geschehens aufgetaucht, da setzte Kritik an ihrer Existenz und an ihrem Wirken ein, in der Regel vorgetragen von konservativen Denkern und herrschenden Politikern. So schrieb 1871 Karl Ludwig Aegidi, ein Hochschullehrer und führender Burschenschaftler, an den antisemitischen Historiker Heinrich von Treitschke, er hoffe auf eine »vollständige Umgestaltung« des Parteiwesens sowie auf die »Bildung einer großen Partei der Deutschen Männer«, die im Gegensatz »zu den konservativen, liberalen, nationalliberalen, fortschrittlichen, demokratischen, sozialistischen alten Weibern und Greisen und dummen Jungen« stehen solle. Treitschke wiederum sah den Staat durch den Parteikampf zerfallen. Drastisch äußerte sich auch Reichskanzler Bismarck am 8. Mai 1884: »Die politischen Parteien sind der Verderb unserer Verfassung und der Verderb unserer Zukunft.«

Die Palett...

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