Werbung

Ministerpräsidenten fordern Perspektive für Opel-Beschäftigte

Landeschefs von Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen geben gemeinsame Erklärung zur Zukunft der deutschen Standorte ab

  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Erfurt. Die Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen fordern für die Beschäftigten von Opel »eine verlässliche Perspektive über 2020 hinaus«. Die Regierungschefs Malu Dreyer (SPD), Volker Bouffier (CDU) und Bodo Ramelow (LINKE) riefen Betriebsrat und Unternehmensführung zu einem »konstruktiven Gespräch« auf, wie sie am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Die Tarifpartner sprechen demnach am Montag und Dienstag über den Sanierungsplan für den angeschlagenen Autobauer.

In den betroffenen Bundesländern liegen die drei Werke von Opel: Kaiserslautern, Rüsselsheim und Eisenach. Besonders um letzteres ringt der Opel-Eigentümer PSA mit der Gewerkschaft IG Metall. Die Gewerkschaft fordert, dass dort künftig zwei verschiedene Modelle produziert werden sollen - statt nur einem, wie es die Geschäftsführung in Aussicht stellt.

Opel schreibt seit Jahren Verluste. Deshalb hat die französische PSA-Gruppe, die Opel im Sommer 2017 für 1,3 Milliarden Euro von dem US-Hersteller General Motors übernommen hatte, dem Autobauer und seiner britischen Schwestermarke Vauxhall ein Sparprogramm verordnet. Damit soll der Autobauer bis 2020 wieder profitabel werden.

Als Teil der Sparmaßnahmen will Opel Arbeitsplätze abbauen, wobei die Opel-Führung immer wieder betonte, niemanden betriebsbedingt entlassen zu wollen. Während sie sich schon mit den Gewerkschaften an den ausländischen Standorten einigen konnte, gehen die Diskussionen mit der IG Metall weiter.

Opel und Vauxhall beschäftigten Ende 2017 noch 35.670 Mitarbeiter europaweit, davon mehr als 19.000 in Deutschland. Seitdem sollen zahlreiche Mitarbeiter den Autobauer durch Abfindungen, Altersteilzeit und Vorruhestand verlassen haben. Aktuellere Beschäftigungszahlen wollte ein Sprecher aber nicht mitteilen. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen