Werbung

Der letzte große Auftrag

Vor ihrem Abschied von den deutschen Handballerinnen will Anna Loerper noch die EM-Qualifikation schaffen

  • Von Chris Lugert
  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Noch drei Spiele, dann ist Schluss für Anna Loerper. Damit die Abschiedsfeier der Kapitänin der deutschen Handballerinnen auch wirklich zu einer ausgelassenen Party wird, gilt es für die 33-Jährige, noch einen letzten Auftrag zu erfüllen: Beim Abschluss der EM-Qualifikation soll, nein muss das Ticket für die Endrunde in Frankreich gelöst werden. »Wir haben das Ziel, die Quali zu schaffen. Bis dahin denke ich nicht minütlich an den Abschied. Dafür habe ich ab Samstag Zeit«, sagte Loerper mit Blick auf die Spiele am Donnerstag in Litauen und am Sonnabend in Gummersbach gegen die Türkei. Endgültig Schluss macht die Spielmacherin nach 13 Jahren in der DHB-Auswahl dann kommende Woche bei einem Freundschaftsspiel in München gegen Polen.

Doch zunächst gilt die volle Konzentration ihren letzten beiden Pflichtspielen. Die EM-Qualifikation könnte bereits am Donnerstag mit einem Sieg in Alytus perfekt gemacht werden, sollte die Türkei im Parallelspiel der Gruppe nicht gegen Tabellenführer Spanien gewinnen. Ansonsten kommt es zum Endspiel gegen die Türkinnen. Deutschland belegt derzeit den zweiten Platz, der zur Teilnahme in Frankreich berechtigen würde. Alles in der eigenen Hand also für das Team von Bundestrainer Henk Groener. »Das Ziel ist klar: Wir wollen in den beiden Spielen die EM-Qualifikation perfekt machen«, sagte der Niederländer im Vorfeld. Ein Scheitern käme einer Blamage gleich: Bislang hat Deutschland immer die EM-Endrunde erreicht.

Doch das Team ist gewarnt: Im Hinspiel gegen Litauen Ende September hatten sich die DHB-Frauen zu einem mühevollen 26:26-Unentschieden gekämpft. »Litauen hat uns einiges abverlangt. Erst in letzter Sekunde haben wir uns den wichtigen Punkt geholt«, sagte Loerper. In Alytus erwartet die Rückraumspielerin der SG BBM Bietigheim einen Gegner, der »zu Hause mit Dampf« kommen wird. Seit dem letzten Aufeinandertreffen aber habe sich die Mannschaft verändert, betont Loerper. Im Januar übernahm Groener als Bundestrainer das Amt von Michael Biegler, das Selbstvertrauen ist nach zwei guten Spielen gegen Spanien gestiegen. »Es wird ein schwieriges Spiel, aber wir wollen die zwei Punkte holen«, sagte Loerper. Vor einem möglichen Endspiel gegen die Türkei sei ihr jedoch auch nicht bange. Im Oktober hatte Deutschland deutlich mit 30:16 gewonnen. SID/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen