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Meister der Täuschung

Manche Tiere passen sich zur Tarnung der Umgebung an. Andere versuchen, gefährlicher auszusehen, als sie sind

  • Von Susanne Aigner
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Tiere sind die besseren Menschen, meint so mancher Mensch. Zeigten sie doch, anders als Menschen, ehrliche Gefühle. Wenn der Hund knurrt und die Katze faucht, ist der Gegner gewarnt. Hinterhältige Tricks sind ihnen demnach fremd. Wirklich? Es gibt nicht wenige Tierarten, die das Gegenteil beweisen.

Nicht immer sind Tiere das, was sie zu sein vorgeben. Chamäleons (Chamaeleonidae) sind wohl die bekanntesten Verwandlungskünstler, wenn auch ein wenig irrtümlich, wie man inzwischen weiß. Denn ihre Verfärbung dient weniger der Tarnung als vielmehr der Kommunikation mit Artgenossen. Dennoch hilft ihnen ihr Äußeres meist dabei, für potenzielle Opfer unsichtbar zu bleiben. Dabei ist auch ihr Jagdmodus nützlich: Sie nähern sich der ahnungslosen Beute mit extrem langsamen Bewegungen. Ihre Augen, mit denen sie bis zu einem Kilometer weit sehen können, können sich unabhängig voneinander bewegen. Der Jäger fokussiert sein Opfer, bevor er seine ...


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