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Wichtiger denn je

Jürgen Amendt über die Notwendigkeit des BdWi in Zeiten der Massenuniversität

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50 Jahre sind seit 1968 vergangen. Als damals die Studenten auf die Straße gingen, herrschte an den Universitäten noch der viel zitierte »Muff von tausend Jahren«. Konservative Professoren stellten die Mehrheit im Lehrkörper; die deutschen Hochschulen waren ständisch organisiert und hatten mit Demokratie nichts am Hut.

Vor diesem Hintergrund gründete sich der Bund demokratischer Wissenschaftler. Der BdW - oder BdWi, wie er sich später nannte - war auch eine Interessenvertretung politisch links stehender Studentinnen und Studenten, die diese verkrusteten Strukturen aufbrechen wollten.

In den vergangenen 50 Jahren hat sich viel verändert. Durch die Entwicklung der Hochschulen zu Lehranstalten, die heute von Millionen von jungen Menschen durchlaufen werden, hat der BdWi an politischer Bedeutung verloren. Die wenigsten Studentinnen und Studenten engagieren sich noch politisch. Lange Jahre war es deshalb still um die Organisation geworden; in der Öffentlichkeit wurde sie kaum noch wahrgenommen. Das kann sich ändern, sollten im Zuge des Aufstiegs der AfD rechte Kräfte auch an den Unis mehr Zulauf erhalten.

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