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In Russland fiel am Sonntag der Ball vom Himmel: Wie geplant kehrte das Spielgerät für das Eröffnungsmatch am 14. Juni in der kasachischen Steppe Kasachstans von seinem Ausflug ins All zurück. Ende April hatten russische Kosmonauten ein Exemplar des WM-Spielballs mit auf die Weltraumstation ISS genommen, nun kehrte der Ball aus der Tiefe des Raumes zurück auf den blauen Planeten. Beim ersten Spiel der Russen soll der weitgereiste Ball der Weltraumnation Glück bringen.

Fastenbrechen im Seitenaus

Derweil wird fleißig für die WM geprobt. Dass sich für diese Matches heutzutage der Begriff Testspiel durchgesetzt hat, ist nur folgerichtig: Tunesiens Fußballer beispielsweise, die sich in Gruppe G mit Belgien, England und Panama messen werden, spielten am Freitag in Genf gegen die nicht zur WM qualifizierten Türken ein ziemlich aufgeregtes »Freundschaftsspiel«. Noch im Rahmen war die angekündigte Verletzungspause in der 49. Minute. Tunesiens Torwart ließ sich wie verabredet fallen, seine Mitspieler rannten zum Spielfeldrand und nahmen Datteln und Wasser zu sich. Die Sonne war untergegangen und damit war Fastenbrechen erlaubt - die Tunesier halten sich streng an das Fastengebot des Ramadan.

Zum Schluss ein Platzsturm

So weit, so friedlich. In der 60. Minute aber war Schluss mit freundlich. Cenk Tosun, Starstürmer der Türken vom FC Everton, sah Rot, nachdem er eine Kopf-ab-Geste gen Publikum gemacht hatte. Und dann gab’s nach dem Ausgleich der Türkei zum 2:2 durch Caglar Söyüncü in der 90. Minute auch noch einen Flaschenwurf, der Mehmet Topal am Kopf traf. Als der Türke verletzt auf dem Rasen lag, drehten die Zuschauer durch: Sie stürmten den Platz. Die Spieler beider Teams beeilten sich, in die Kabine zu kommen. Ende eines »friendly matches« - Zeit fürs Abendessen. Jirka Grahl

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Das Blättchen Heft 19/18
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