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Falls Howard Schultz es tatsächlich will und auch noch schafft, könnte er ab 2020 nach Donald Trump der zweite Milliardär auf dem Posten des US-Präsidenten sein. Immerhin wollte der langjährige Starbucks-Chef Gerüchte über eine mögliche Kandidatur für die Demokraten nicht dementieren, als er am späten Montagabend sein Ausscheiden aus der internationalen Kaffeehauskette bekannt gab. Ganz im Gegenteil: In der »New York Times« erklärte der 64-Jährige, er sei »bereits seit einiger Zeit tief besorgt über unser Land - die zunehmende Spaltung im Land und unser Ansehen in der Welt«. Und er denke nun »über eine Reihe von Optionen« nach, was er in Zukunft machen könne. »Dazu könnte auch ein öffentliches Amt gehören.«

Im Gegensatz zu Trump ist Schultz sein Reichtum nicht in die Wiege gelegt worden. Aufgewachsen ist das Arbeiterkind in einer Sozialwohnung im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Nach seinem Marketing-Studium arbeitete er zunächst für den Technologiekonzern Xerox. 1982 kam Schultz zu Starbucks, das damals nur aus vier Geschäften bestand. Es war seine Idee nicht nur Kaffeebohnen zu verkaufen, sondern den Kaffee ähnlich wie in Mailänder Espressobars für den Verzehr vor Ort zu brühen. So war es Schulz, der aus Starbucks den weltumspannenden Konzern machte, der er heute ist.

Schultz gilt als engagierter Antirassist. Nach einem Zwischenfall in Philadelphia, bei dem die Polizei wegen zwei schwarzer Kunden gerufen wurde, ließ der Vater zweier Kinder vergangene Woche 8000 Filialen für einen Nachmittag schließen, damit die Angestellten Antirassismusschulungen bekamen. Auch eine soziale Seite proklamiert Schulz für sich. »Am meisten stolz darauf bin ich, dass Starbucks eins der ersten Unternehmen ist, das seinen Voll- und Teilzeitangestellten eine Gesundheitsversicherung angeboten hat«, schreibt er auf seiner Internetseite. Doch agiert der Konzern mitunter auch recht unsozial. Unfaire Handelsbedingungen für afrikanische Kaffeebauern, Gewerkschaftsfeindlichkeit und aggressive Steuervermeidung werden ihm vorgeworfen.

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