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Neuer Anlauf zur Sanierung des ICC

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) unternimmt einen neuen Anlauf, um für eine Wiedereröffnung des Berliner Kongresszentrums ICC private Investoren zu finden. Dazu soll die landeseigene Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) ein Interessensbekundungsverfahren in Gang bringen, wie eine Sprecherin der Wirtschaftsverwaltung am Mittwoch auf Anfrage mitteilte. Für das Verfahren seien mit Managementkosten 4,5 Millionen Euro eingeplant. Zuvor hatte die »Berliner Morgenpost« darüber berichtet. »Wir wollen so schnell wie möglich starten«, sagte die Sprecherin der Senatsverwaltung für Wirtschaft. Ziel sei es, die Haushaltsmittel noch vor der parlamentarischen Sommerpause vom Abgeordnetenhaus freigeben zu lassen. Das Geld ist im Doppelhaushalt 2018/2019 enthalten, muss aber vom Parlament noch entsperrt werden.

Das ICC am Messegelände wurde 1979 eröffnet und gehört zu den markantesten Gebäuden im ehemaligen Westteil Berlins. Seit Frühjahr 2014 ist es geschlossen. Vor einer Wiedereröffnung ist eine Schadstoffsanierung nötig, in dem Gebäude ist unter anderem Asbest verbaut. In dem geplanten Verfahren sollen die Interessenten laut »Morgenpost« darlegen, wie sie das Ausbau- und Nutzungskonzept in dem Gebäude umsetzen wollen, und eine Finanzierung nachweisen. Ein Kauf des kompletten ICC soll nicht möglich sein. Die Messe Berlin soll nach der Sanierung als Hauptnutzer wieder Kongresse im ICC veranstalten. dpa/nd Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

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