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Konfrontation mit Kontinuitäten

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Der Kongress BE.BOP kommt insGorki- Studio. Auch die fünfte Augabe von »BE.BOP 2018. Black Europe Body Politics. Coalitions Facing White Innocence« behandelt zentrale Fragen nach europäischer Staatsbürgerschaft im Rahmen globaler Zusammnehänge. BE.BOP bringt unterschiedliche Ansätze und Disziplinen in einen Dialog - Kunst, Wissenschaft, Film, Performance, Aktivismus - und konfrontiert so koloniales Erbe und koloniale Kontinuitäten mit künstlerischen Strategien die es ermöglichen, diese gewaltvollen Geschichten neu zu erzählen.

Auf der Grundlage des Ansatzes der Decolonial Aestethics greift die diesjährige Veranstaltung das von der einflussreichen karibischen Diaspora-Denkerin Gloria Wekker geprägte Konzept der »White Innocence« (Weiße Unschuld) auf, um die durch die koloniale Moderne entstandenen fortbestehenden Ungleichheiten sichtbar zu machen. Kolonialität heisst, dass diese ungleichen Machtbeziehungen weiterhin weitreichende Auswirkungen auf gegenwärtige Erkenntnistheorie und Weiße Überlegenheitsnarrative von Humanität und Staatsbürgerschaft haben.

In den Performances und Paneldiskussionen präsentieren verschiedenen Initiativen aus der Karibik, Europa, Afrika und afrikanischen Diaspora und aus der Pazifikregion ihre Versionen der Entkopplung von Kolonialität. Alle Performances sind Deutschlandpremieren. Die Veranstaltungen finden auf Englisch mit deutscher Übersetzung statt. nd

7./8. Juni, Studio Maxim-Gorki-Theater, Am Festungsgraben 2, Mitte

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