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Wagenknecht wirbt für neue Bewegung

Text mit Dramaturg Bernd Stegemann veröffentlicht

Die linke Sammlungsbewegung, die Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht und ihr Ehemann, der frühere Parteivorsitzende Oskar Lafontaine, ins Leben rufen wollen, bietet viel Gesprächsstoff für den Parteitag am Wochenende in Leipzig. Denn die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger sind von der Idee keineswegs begeistert. Aus ihrer Sicht ist bereits die Linkspartei eine Sammlungsbewegung. Zusätzliche Strukturen lehnen sie ab.

Wagenknecht treibt ihre Idee weiter voran. Erste Namen von möglichen Partnern kursieren. Der Schriftsteller Ingo Schulze, die Grüne Antje Vollmer, der Liedermacher Konstantin Wecker und der Politologe Wolfgang Streeck sollen interessiert sein. Die SPD-Bundestagsabgeordneten Marco Bülow und Cansel Kiziltepe sind im Gespräch. Möglicherweise wird man kommende Woche mehr erfahren. Dann wollen Bülow und Kiziltepe konkrete Pläne für ihre »Progressive Soziale Plattform« vorstellen, die ebenfalls linke Kräfte zusammenführen soll.

Wagenknecht hat nun in der »Zeit« einen Artikel mit dem Dramaturgen Bernd Stegemann veröffentlicht, in dem sie für ein linkes Bündnis werben und erneut die Flüchtlingspolitik von angeblich »weiten Teilen der Linken« kritisieren. Diese pflegten ihr »gutes Gefühl in einer Willkommenskultur, um dann die realen Verteilungskämpfe in ein Milieu zu verbannen, das sich weit weg vom eigenen Leben befindet«. Man müsse denjenigen in der Gesellschaft helfen, »die selbst schon an den Rand gedrängt sind«. avr

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