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Auf das Baujahr kommt es an

Eigenheimsanierung

  • Von Kathrin Hartwig, LBS
  • Lesedauer: 2 Min.

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Wie umfangreich diese ausfällt, hängt auch von der Immobiliengeneration ab. Denn jede Bauepoche hat ihre typischen Schwachstellen.

Häuser vor 1970

Bei Häusern, die vor 1970 erbaut wurden, herrscht häufig umfassender Sanierungsbedarf, vor allem mit Blick auf den Wärmeschutz. Denn die erste Wärmeschutzverordnung wurde in Deutschland erst im Jahre 1977 eingeführt, einen Grenzwert für den Energieverbrauch in Wohngebäuden hatte es bis dahin nicht gegeben.

Das zeigt sich auch in den damals verwendeten Baumaterialien: Sehr dünne Innenwände (6 bis 11,5 cm) sind für Altbauten dieser Zeit typisch. Zudem sollten einfachverglaste Fenster und Elektroinstallationen ausgetauscht werden.

Bei Häusern aus den 1960er Jahren lohnt sich ein genauer Blick auf das Dach, insbesondere bei für diese Zeit modernen Flachdächern - diese könnten undicht werden.

Häuser von 1970 bis 1990

Trotz der ersten Wärmeschutzverordnung und einem damit einhergehenden sinkenden Energieverbrauch sind viele Gebäude aus diesen Jahrzehnten heute energetisch veraltet. So sollten auch hier unzureichend gedämmte Fassaden verstärkt und die Verglasung der Fenster heutigen Standards angepasst werden. Außerdem empfiehlt es sich, überholte Heizungsanlagen auszutauschen, ebenso wie unwirtschaftliche Warmwasserbereiter, beispielsweise Gasdurchlauferhitzer oder Warmwasserspeicher.

Käufer, die sich für eine Immobilie aus dieser Bauepoche interessieren, sollten das Haus zudem gründlich auf Schadstoffe überprüfen lassen: Vor allem Bauteile aus den Siebzigern und Achtzigern können gesundheitsschädliche Werkstoffe wie Asbest enthalten.

Häuser nach 1990

Ab den 1990er Jahren setzte sich die Niedrigenergiebauweise durch. Mit wachsenden Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Wohngebäuden entwickelten sich die gesetzlich vorgegebenen Energiestandards allerdings schnell weiter. Daher kann es sein, dass auch bei jüngeren Gebäuden nachgebessert werden muss - etwa bei der Dachdämmung oder der Heizungsanlage.

So ist möglicherweise die Umstellung von einer klassischen Öl­ oder Gasheizung auf regenerative Energieträger wie zum Beispiel eine Holzpelletheizung oder eine Wärmepumpe sinnvoll. Außenwände sollten auf Wärmebrücken und Schimmelbefall in den Ecken, die Fenster auf ausreichenden Schall­ und Wärmeschutz hin überprüft werden.

Münzenbergforum

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