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Mindestens fünf Tote bei Protesten in Nicaragua

  • Lesedauer: 2 Min.

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Managua. Mindestens fünf Menschen sind bei Demonstrationen gegen die Regierung in Nicaragua ums Leben gekommen. In der Stadt Jinotega, rund 140 Kilometer von der Hauptstadt Managua entfernt, wurde ein 21-Jähriger erschossen, wie die Zeitung »El Nuevo Diario« am Dienstag berichtete. Zudem sei später ein weiterer Toter gefunden worden. Im Nordosten des lateinamerikanischen Landes sei ein Bauer erschossen worden, berichtete die Zeitung. Dutzende seien außerdem verletzt worden.

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María Teresa Castilblanco über die anhaltenden Proteste in Nicaragua gegen Präsident Daniel Ortega

In der Stadt Jinotepe starben zwei Kriegsveteranen, die die Polizei unterstützen. Unterstützer des umstrittenen Präsidenten Daniel Ortega, die Polizei und Schlägertrupps hatten am Dienstagmorgen in mehreren Städten des Landes Straßensperren angegriffen. Mehrere Dutzend Menschen wurden festgenommen, wie der Direktor der Vereinigung für Menschenrechte Nicaraguas, Alvaro Leiva, mitteilte.

Die Proteste gegen den autoritären Präsidenten und dessen Ehefrau, Vizepräsidentin Rosario Murillo, dauern bereits fast zwei Monate an. Sie hatten sich ursprünglich an einer Sozialreform entflammt, die Ortega aber später zurückzog. Seither gehen die Menschen auf die Straßen, um einen Rücktritt des Politiker-Ehepaars und ein Ende der autoritären Regierung zu fordern. dpa/nd

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